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 21.08.2012 Juso-Sitzung (Alter Markt)

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Aktuelles

23.08.2012
Wahlalter 16: Klug einführen!

Der Juso-Landesverband Mecklenburg – Vorpommern begrüßt die Entscheidung der SPD-Landtagsfraktion den Antrag der Oppositionsparteien nicht aus Koalitionszwängen abzulehnen sondern in die zuständigen Ausschüsse zu schieben. Das bietet die Möglichkeit einer inhatlich fundierten Debatte in den Ausschüssen und einer Anhörung der jugendpolitischen Verbände.
Dazu der Juso-Landesvorsitzende Bernd Woldtmann: “Wir Jusos haben schon lange die Forderung das Wahlalter auf 16 herab zu setzen und deshalb freue ich mich, dass auch unser Engagement Wirkung gezeigt hat. Bei der Forderung das Wahlalter auf 16 herab zu setzen befinden wir uns in einer Linie mit den zivilgesellschaftlichen Partnern, wie z.B. der Landesjugendring. Auch die Bundes-SPD fordert seit dem letzten Parteitagsbeschluss die Absenkung, in der SPD MV ist dies bereits seit 1998 Beschlusslage. Ich erwarte, dass das Vorhaben, das Wahlalter auf 16 zu senken, immernoch aktuell ist und nach intensiven Beratungen umgesetzt wird.”


26.04.2012
Juso Landeskonferenz 2012

Am Wochenende fand in Schwerin die 20. ordentliche Landeskonferenz der JungsozialistInnen (Jusos) in der SPD statt. Zum 4. mal wurde der 24-jährige Bernd Woldtmann zum Landesvorsitzenden gewählt. Den Vorstand ergänzen Marlene Sindt, Luisa Heide, Erik von Malottki und Paul Fietz. 

 

Inhaltlich wurde sich mit der kommenden Landes- und Bundespolitik beschäftigt. "Wir fordern umfangreiche Reformen auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere was Leiharbeit und Arbeitszeitverkürzung angeht! Außerdem muss künftig ökologisch sinnvoll gewirtschaftet, auf Umweltfolgen stärker geachten und die Energiewende schneller vollzogen werden. Wichtig sind auch Reformen im Bildungssystem. Wir haben uns im SPD-Regierungsprogramm für Inklusion in Verbidnung mit dem längeren gemeinsamen Lernen eingesetzt. Hier gilt es nun Konzepte zu entwickeln und mit aller Kraft umzusetzen.", so der Juso-Landesvorsitzende Bernd Woldtmann.

 

 


15.03.2012
Roter Tee gegen soziale Kälte

  Am vergangenen Freitag haben die örtlichen Jusos im Stralsunder Stadtteil Knieper-West unter dem Motto „Roter Tee gegen soziale Kälte“ Tee verteilt. Mit dieser Aktion wollten die Jusos auf die sozialen Ungerechtigkeiten die auch die Bürger in Stralsund betreffen aufmerksam machen. Nach der Aussage ihres Vorsitzenden, Sebastian Schmidt, war die Aktion ein guter Erfolg. Die Jusos hoffen, dass sie so die Bürger zum Nachdenken bewegen und dem Trend der Politikverdrossenheit entgegenwirken können.


17.02.2012
Stopp ACTA!

 Zu allererst möchten wir Stralsunder Jusos uns gegen dieses Handelsabkommen aussprechen. Es macht den Weg frei für Zensur und zerstört die heutige Form des Internets enorm.

ACTA ("Anti-Counterfeiting Trade Agreement") ist ein Handelsabkommen das über Jahre hinweg im geheimen von Unternehmensvertretungen, also nicht einmal von gewählten Volksvertretern, erarbeitet wurde. Es soll die Produktpiraterie auf der Welt eindämmen. Dies ist ersteinmal positiv zu bewerten. Des weiteren gibt es in diesem Handelsabkommen Passagen in denen die Piraterie immaterieller Güter, also Urheberrechten etc., geregelt wird. Wäre das Handelsabkommen ohne diese Passagen ausgekommen, so würden wir dem Abkommen nichts entgegensetzen. Jedoch genau diese Passagen machen das Abkommen untragbar.

Beispielsweise wird gefordert, dass die Provider dafür sorge tragen müssen, dass über ihr Netz keine illegalen Daten versendet werden. Die einzige Möglichkeit dies zu überprüfen wäre es den gesammten Datenverkehr zu überwachen. Darunter würden dann auch E-Mails fallen, was wir im hinblick auf das Briefgeheimnis noch einmal erwähnen wollen. Die Strafe bei Vergehen soll es laut dem Abkommen beim dritten Verstoß geben. Nach diesem Verstoß soll der betroffene Internetanschluss gesperrt werden. Das Grundrecht jedes Menschen auf Information würde hier eingeschränkt werden.

Auch die sozialen Plattformen wie Facebook, Myspace und StudiVZ würden der Vergangenheit angehören. Denn würde das ACTA-Abkommen in Kraft treten, so würden die Server dieser Plattformen direkt lahmgelegt werden, da sie unmengen an Urheberrechtsverletzungen durch die User enthalten.

Nach unserer Meinung ist es wichtig Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Jedoch geht uns dieses Abkommen viel zu weit da es indirekt die Zensur und Überwachung des Datenstroms im Internet fordert und fördert. Wir begrüßen es daher, dass sich die meisten deutschen Politiker eben gegen ein solches Abkommen aussprechen und hoffen, dass das ACTA-Abkommen, so wie es zur Zeit besteht, nicht in Kraft tritt.

Für weitere Informationen könnt ihr euch gerne mit uns in Verbindung setzen.  


18.01.2012
Frohes Neues!

Die Jusos Stralsund wünschen allen Besuchern unserer Homepage ein frohes neues Jahr und viel Erfolg in der Zukunft.

Das alte Jahr hat viel neues für uns Jusos gebracht. Da waren die Landtagswahlen die für die SPD im Gegensatz zu den vorherigen sehr gut ausgefallen sind. Andererseits waren da noch die Kreistagswahlen in Folge der Kreisgebietsreform die uns sehr beschäftigt haben. Beide Wahlen haben wir mit viel Einsatz begleitet. Wir hoffen, dass dieses Jahr genauso gut, wenn nicht sogar noch besser wird und freuen uns über jeden Interessenten den wir hier oder bei einer unserer Sitzung begrüßen dürfen.

Wir wünschen also nochmal allen viel Erfolg und alles Gute für das Jahr 2012.


14.11.2011
Sitzungsleitung des Kreistages blieb untätig

In der öffentlichen Kreistagssitzung vom 07.11.2011 hat der Kreistagsabgeordnete der NPD, Dirk Ahrend, sich dem Kreistag und seinen Gästen als überzeugter Nationalsozialist vorgestellt. Diese Äußerung wurde von der Sitzungsleitung inklusive der Kreistagspräsidentin ohne eine Anmerkung hingenommen. Aus Sicht der Jusos ist das nicht tragbar. Zumindest die Kreistagspräsidentin hätte bei dieser Vorstellung den Redner zurechtweisen müssen. Wir Jusos fordern die Kreistagspräsidentin auf, im Fall einer ähnlichen Aussage, den Redner zu ermahnen.


07.10.2011
Jusos für wechselnde Mehrheiten

Auch die Jusos des Kreises Vorpommern-Rügen waren irritiert als die CDU am Mittwoch
veröffentlichte, dass schon „am Tag der deutschen Einheit mit dem SPD-Kreisverband eine
Zusammenarbeit im neuen Kreis Vorpommern-Rügen vereinbart“ wurde. Selbst wenn die CDU nach
Erscheinen des Artikels von einem Ausdrucksfehler sprach, ist es für die Jusos
unverständlich, dass gleich drei Kreisvorsitzende der CDU diesen Fehler begangen haben sollen.
Dies ist laut den Jusos “eine nicht hinnehmbare Aussage.“ so ihr Kreisvorsitzender Sebastian
Schmidt. „Da ja erst am Sonnabend der Kreisparteitag eine Entscheidung über eine solche
Zusammenarbeit fällen wird, führen solche Aussagen dazu, dass dieser Parteitag schon vorab in
eine bestimmte Richtung gelenkt wird, und dieser kaum noch eine andere Entscheidung fällen kann.“
so Schmidt weiter. Vielmehr möchten sich die Jusos dafür aussprechen, dass es für die SPD im
Kreistag gar nicht nötig ist eine direkte Zusammenarbeit mit einer der dortigen Parteien zu
beschließen, sondern versucht, ihre Schwerpunkte mit „wechselnden Mehrheiten“ durchzubringen.
Dies bedeutet soviel wie in verschiedenen Themenbereichen jeweils mit anderen Parteien Mehrheiten
zu bilden. Die Jusos denken laut Ihrem Vorsitzenden, dass „durch wechselnde Mehrheiten die SPD
ihre Ansichten besser vertreten kann, weil sie so nicht an irgendwelche Absprachen mit anderen
Parteien gebunden sind und sie so freier in ihren Entscheidungen sind“. Die Jusos sind sich
sicher, dass die Kreistagsfraktion durch gute Gründe und gute Argumentationen viele ihrer
Schwerpunkte des Wahlprogramms auch mit verschiedenen Parteien, zu einem erfolgreichen Abschluss
bringen werden. Die Jusos möchten außerdem der Kreistagsfraktion ihr vollstes Vertrauen
aussprechen, egal zu welchem Ergebnis der Kreisparteitag am Sonnabend gelangt.


28.09.2011
Juso-Sitzung erfolgreich

Am Mittwoch, den 28.09.2011, fand die erste Jusositzung nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern statt. Dazu Trafen sich die Mitglieder um über die Wahl und andere Themen zu diskutieren. Unter diesen Teilnehmern waren auch zwei Neumitglieder, die nun auch weiterhin an den Sitzungen Teilnehmen wollen.

Die Sitzung begann also mit der neu eingeführten "Politischen Viertelstunde",welche dazu dienen soll über aktuelle Themen zu diskutieren. Hier sprachen wir die vergangene Wahl und weitere Themen.
Danach beschlossen die Teilnehmer die Themen und Projekte der Jusos bis zum Jahresende. Während der nächsten Sitzung wollen die Jusos darüber sprechen, wie das Selbstverständnis der Jusos und wie unser eigenes Selbstverständnis aussieht. Des weiteren haben wir beschlossen im Dezember eine Standaktion mit Tee wie im letzten Jahr zu machen und unsere Sitzung als Weihnachtsfeier zu nutzen. Außerdem wollen wir dann Anfang nächstes Jahr eine ausgedehnte Sitzung machen um die Themen-/Projektplanung 2012 vorzunehmen. Auch die Pressearbeit wurde angesprochen und wir haben beschlossen wieder mehr eigene Presse zu verfassen und veröffentlichen.

Die nächste Sitzung wird Mitte Oktober, hoffentlich wieder mit vielen Mitgliedern und Interessenten, stattfinden. Auch Du bist eingeladen!


20.08.2011
Storch Heinar in Stralsund

Am 20.08.2011 hat sich der "Führerstorch" Heinar auf nach Stralsund gemacht um dort für sich als Spitzenkandidat gegen Rechts zu werben.

Storch Heinar wurde offiziell als Spitzenkandidat der SPD gegen Rechts auserkoren. Mit der unterstützung der Jusos aus Unna (letzter Artike) der Landtagskandidatin Heike Carstensen und der Kreistagskandidatin Christiane Wichert-Fleischer wurde dies ein voller Erfolg um ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Von dem Hauptteil der Stralsunder Bürger und auch der Touristen wurde dieser Satirische auftritt direkt erkannt und als "gute Idee" bezeichnet. Ein Stralsunder Bürger ließ es sich nicht einmal nehmen selbst spontan ein Lied auf den Storch zu dichten und sich selbst mit der Gitarre zu begleiten. Wie auf dem Bild zu sehen ließen sich nicht mal die Kleinsten Stralsunder Mitbürger davon abhalten den Storch zu begrüßen.


19.08.2011
Wahlkampfunterstützung aus Unna

Heute Mittag hat sich im weit entfernten Unna (NRW / Ruhrgebiet) eine Gruppe von 7 Jusos auf den weiten Weg nach Stralsund gemacht. Diese sieben Jusos wollen sich hier in Stralsund an einigen Aktionen des Wahlkampfes beteiligen und die Jusos hier bei ihrer Arbeit unter stützen.

Hierzu haben sich die Jusos Stralsund in Zusammenarbeit mit der Landtagskandidation Dr. Heike Carstensen einige Aktionen überlegt. Im Rahmen der Aktionstage gegen Rechts wird am morgigen Samstag der Storch Heinar persönlich in Stralsund sein. Am abend werden wir das Konzert "Rock gegen Rechts" in der alten Eisengießerei besuchen und dort mit einem Stand vor Ort sein.

Wir laden natürlich jeden dazu ein sich uns bei den Aktionen anzuschließen.


13.08.2011
Aktionstage gegen Rechts

Die Initiative Rock gegen Rechts Stralsund, die eine Kampagne unter dem Motto „wählen gehen
für mehr Demokratie“ im letzten Monat startete, veranstaltet vom 15.-20.August Aktionstage gegen
Rechts. Das Programm ist Bunt und Vielfältig. Vorträge, Filmabende, eine Ausstellung, ein Konzert
sowie die Präsentation eines neuen Jungwählerwerbespots sind Teil der Aktionstage.

Die Ausstellung die den Namen „Neofaschismus in Deutschland“ trägt zeigt die „Biedermänner“
der braunen Szene in der Bundesrepublik. Sie erklärt Zusammenhänge von Gruppen und Personen.
Eröffnung ist 17.00Uhr.

Nach der Eröffnung wird es um 18.00Uhr weitergehen mit der Premiere des
Jungwählerwerbespots „Warum wählen gehen“. Dieser ist in Zusammenarbeit mit der Sophie
Medienwerkstatt e.V. und einigen Jugendlichen aus verschiedenen Städten entstanden. Er soll junge
Menschen auffordern von ihrem aktiven Wahlrecht Gebrauch zu machen und gleichzeitig soll er
anregen zu eigenen Überlegungen über demokratische Prozesse.

Um 19.00Uhr folgt dann der Dokumentarfilm „Hightech Nazijäger“ in dem geschildert wird wie
FBI – Agenten Altnazis aufspüren. Weitest gehend finden die Aktionstage die ganze Woche in der
Volkshochschule (Friedrich-Engels-Str. 28) statt.

Am Samstag den 20.08.2011 wird es im Sticer Theater (Frankenstraße 57) nochmal eine
Informationsveranstaltung geben. Diesmal zum Wahlkampf der NPD und rechte Strategien
in Mecklenburg-Vorpommern. Die diesjährige Kampagne wird in der alten Eisengießerei
(Frankenstraße 61) mit einem Konzert gegen Rechts verschiedener Stralsunder und auch nicht-
Stralsunder Bands beendet.

Zu den Unterstützern der Kampagne gehören u.a. auch Gewerkschaften, die Initiative Kein Bock
auf Nazis, der Stern mit der Kampagne „Mut gegen rechte Gewalt“, Exit Deutschland, Kowa MV,
Jugendverbände, Parteien, Organisationen, Land MV, Politiker, Vereine und Firmen.

Weitere Termine zu Aktionswoche findet man auch unter www.rgr-stralsund.de.vu

Weitere Termine:

Montag:

17.00Uhr|VHS*|Ausstellungseröffnung|“Neofaschismus in Deutschland“ - Ini.RGR Stralsund
18.00Uhr|VHS*|Film-Premiere|Walwerbespot „Warum wählen gehen“ - Ini.RGR Stralsund
19.00Uhr|VHS*|Filmabend|Hight-Tech Nazijäger - Ini.RGR Stralsund

Dienstag:

18.00Uhr|VHS*|Film&Vortrag|“9qm-Leben von Flüchtlingen in MV – Flüchtlingsrat MV e.V.

Mittwoch:

18.00Uhr|VHS*|Vortrag|Rechte Gewalt in MV – Lobbi e.V.

Donnerstag:

18.00Uhr|VHS*|Vortrag|Braune Saat – Ökologie von Rechts – Sobi e.V.

Freitag:

18.00Uhr|VHS*|Fachgespräch|»Alltagsrassismus und rechte Strukturen. Ein Fachgespräch
über ›deutsche Zustände‹ und antifaschistische Perspektiven« mit Friedrich Burschel von der
Akademie für politische Bildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Berlin) und Stefan Nadolny vom
Peter-Weiss-Haus (Rostock) - Rosa-Luxemburg-Stiftung

Samstag:

16.00Uhr|Sticer**|Vortrag|Rechter Wahlmapf, Strukturen und Strategien – Sobi e.V. /DGB Jugend

19.00Uhr|Eisengießerei***|Konzert gegen Rechts mit den Bands Vodka Revolte, Depresside,
Guten Morgen Lena, Astray, Feine Sahne Fischfilet, der Ausstellung „Neofaschismus in
Deutschland“ und einer Infostand Meile – Ini.RGR Stralsund

VHS*=Volkshochschule Stralsund, Friedrich-Engels-Str.28, 18439 Stralsund
Sticer**=Sticer-Theater e.V., Frankenstraße 57, 18439 Stralsund
Eisengießerei***=Alte Eisengießerei, Frankenstraße 61, 18439 Stralsund


05.05.2011
Man ist nur so alt wie man sich fühlt! - Aktion Jusos und SPD AG 60plus

Am heutigen "Tag der älteren Generation", dem 5. Mai 2011, haben die Jusos in Zusammenarbeit mit der SPD Arbeitsgemeinschaft 60plus eine Standaktion am Neuen Markt in Stralsund durchgeführt. Bei sonnigem Wetter und sommerlichen Temperaturen waren viele Menschen in Stralsund unterwegs, sodass wir einige Flyer verteilen und gute Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern führen konnten. 

Abgerundet haben wir Jusos diese Aktion mit dem anschließenden Besuch der Stralsunder Bürgerschaftssitzung im Rathaus.

 Tag der älteren Generation 2011


21.03.2011
Jusos beteiligen sich an Mahnwache

Unter dem Motto „Fukushima ist überall – Atomausstieg jetzt!“ findet auch in Stralsund am Montag 21.03.2011 von 18 Uhr bis 18.30 Uhr auf dem Alten Markt erneut eine Mahnwache für den Atomausstieg statt. In dem von Pfarrer Hanns-Peter Neumann, Volker Schulz (DGB), MdB Sonja Steffen (SPD), MdL Dr. Marianne Linke (Die Linke) und Jürgen Suhr (Bündnis 90/Die Grünen) unterzeichneten Aufruf heißt es:

Mit Entsetzen und Trauer verfolgen wir die Katastrophe in Japan. Offenbar droht nach der furchtbaren Naturkatastrophe jetzt auch noch ein atomarer GAU. Mit unsere Gedanken sind daher zuallererst bei den Menschen in Japan. 

Die atomare Katastrophe im AKW Fukushima zeigt jedoch auch, dass Atomkraft selbst in einem High-Tech-Land wie Japan eine von Menschen nicht beherrschbare hochgefährliche Risikotechnologie ist. Mit der Mahnwache wollen wir daher auch deutlich machen: Die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik müssen endlich stillgelegt werden. Die durch die schwarzgelbe Bundesregierung verantwortete Verlängerung der Laufzeiten ist der falsche Weg und muss unverzüglich korrigiert werden. Wir rufen die Stralsunder dazu auf sich an der Mahnwache zu beteiligen.


21.03.2011
Bürger in Stralsund geben mit Mahnwache der Atomenergie eine Abfuhr

Am heutigen Montag, den 21.03.2011 fand auf dem Alten Markt in Stralsund eine von Bundesweit über 600 Mahnwachen unter dem Motto "Fukushima ist überall – Atomausstieg jetzt!" statt. An dieser Mahnwache beteiligten sich ca. 200 Bürger um den Opfern der Katastrophe in Japan zu gedenken und um sich gegen die Atomenergie auszusprechen . Auch Mitglieder der Jusos Stralsund waren vor Ort und konnten somit ein Zeichen gegen Atomenergie und ein Zeichen für die Solidarität mit den Opfern setzen. Wir, die Stralsunder Jusos, hoffen das durch solche Aktionen die Bundesregierung von ihren Plänen zur Laufzeitverlängerung Abstand nimmt und endlich den Weg zum Zeitalter der erneuerbaren Energien findet.


06.02.2011
19. Landeskonferenz der JungsozialistInnen der SPD in Mecklenburg-Vorpommern

Auf der 19. Landeskonferenz der JungsozialistInnen der SPD in Mecklenburg-Vorpommern waren die Stralsunder Jusos mit einem Delegierten vertreten.

Auf dieser einer der harmonischsten Konferenzen wurden wichtige Weichen für die weitere politische Arbei vor allem mit Hinblick auf den Landtagswahlkampf gestellt. Zum einen war das die Wahl eines neuen Landesvorstandes, dem wir an dieser Stelle recht herzlich zur Wahl beglückwünschen. Bernd Woldtmann (Kreisverband Rostock) ist alter und neuer Vorsitzender unseres Landesverbands. Zur Seite stehen ihm Luisa Heide (HWI), Lisa Prange (HRO), Philipp Klein und Erik von Malottki (beide HGW). In weiteren Wahlen wurden die Vertreter zum Bundeskongress, zu den Perspektivprojekten der Bundes-Jusos, zum Landesparteitag und die Leitungen für die Landesarbeitskreise gewählt. Alles in allem kann sich das Landesverband als personell gut aufgestellt betrachten.

Von ebenso großer Wichtigkeit waren die Anträge aus Kreisverbänden, Arbeitskreisen und vom Landesvorstand sowie die dazu geführten Debatten.

Hier ein Überblick über die wichtigsten Beschlüsse:

1. Bereich "Bildung":

- Die Jusos MV fordern die Einführung eines Semestertickets für Studierende und andere bedürftige, junge Menschen. Dieses soll den Geltungsbereich des MV-Tickets haben.

- Die Jusos MV sprechen sich für eine aufkommensneutrale Reform des MwSt-Gesetzes zur Absenkung der Mehrwertsteuer für die Schulspeisung von derzeit 19 Prozent auf sieben Prozent aus und fordern die SPD MV auf die dafür notwendigen Schritte einzuleiten

2. Bereich "Wirtschaft und Soziales":

- Die Jusos MV sprechen sich für die Einführung eines Ehrenamtspasses aus und forder den SPD-Landesvorstand auf, die Realisierbarkeit zu prüfen. Mit dem Pass soll endlich die geleistete Arbeit entsprechend gewürdigt und festgehalten werden

- Die Jusos MV setzen sich dafür ein, dass auf den Strecken in Mecklenburg-Vorpommern, bei denen es keine nennenswerte Zeitersparnis gibt, der IC-Aufschlag aufgehoben wird

3. Bereich "Sonstiges"

- Die Jusos MV fordern, dass die Promille-Grenze für Fahrten unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr auf 0,0 Promill gesenkt wird. Die Landesregierung wird aufgefordert sich im Bundesrat dafür einzusetzen, dass das Straßenverkehrsgesetz dahingehend geändert wird. Strafen sollen zudem deutlich erhöht werden.

- Die Jusos MV fordern, dass endlich mit einer vergleichenden Endlagersuche für atomare Abfälle begonnen wird. Die Landesregierung wird zudem aufgefordert den Antrag der Energiewerke Nord GmbH auf Aufhebung der zeitlich begrenzten Pufferlagerung von schwach- und mittelradioaktiven Materialien abzulehnen. Des Weiteren wird gefordert, dass nur Atommüll aus Mecklenburg-Vorpommern im Zwischenlager Nord eingelagert wird.

 

Es wurden viele weitere Themen diskutiert (z.B. Bau der B96N auf Rügen, Schuldenbremse, Verbot der NPD), jedoch wurde nicht zu allen ein Beschluss gefasst. Einige wurden auch an den Landesausschuss und zuständige Landesarbeitskreise überwiesen um dort eingehender von den Mitgliedern behandelt zu werden.

Nicht nur politisch ist die LaKo ein alljährliches Highlight, auch das Wiedersehen von vielen Genossinnen und Genossen und ist jedes Mal wieder eine wundervolle Sache. Die abendlichen Parties nach verrichteter Arbeit sind ein willkommener Ausgleich nach stundenlangen und teils anstrengenden Debatten. Aber das macht jeder gern bei den Jusos, denn wir wissen "Von nix kommt nix".

 

Bericht von Jan Haugg, Delegierter


13.12.2010
Atommüll zurück zum Verursacher

Einen Tag vor der geplanten Abfahrt eines Castor-Zuges im französischen Cadarache haben Atomkraftgegner in der Stralsunder Innenstadt gegen den Transport abgebrannter Brennstäbe in das atomare Zwischenlager Nord (ZLN) bei Lubmin protestiert. Vor dem Wahlkreisbüro von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Stralsunder Fußgängerpassage setzten die 40 Aktivisten am Montag zehn symbolische Atommüllfässer ab.
Mit der Aktion unter dem Motto „Zurück zum Absender“ wolle man darauf hinweisen, dass die Kanzlerin für die weitere Atommüllproduktion und deren ungelöste Entsorgung verantwortlich sei, sagte Adelwin Bothe vom Anti-Atom-Bündnis Nordost. Sie warf Merkel vor, Lobbyinteressen über die Gesundheit der Menschen in der Region zu stellen.

 

Quelle: Ostseezeitung-13.12.2010


11.12.2010
Anti Atomkraft Demo in Greifswald

Wir waren auch dabei. Unter den 2800 Demonstranten waren diese Mal auch die Stralsunder Jusos vertreten. Mit wehenden Fahnen und Pfeifgeräuschen machten wir unserem Ärger Luft. Wir wollen in unserer Region keinen Atommüll aus den Altbundesländern. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber der "alten" AKWs in Lubmin und Reinsberg bewusst, jedoch wollen wir keinen Müll "von drüben". Die sogenannten "Boom-Länder" in denen die aktiven AKWs stehen, wo es die gut bezahlten Arbeitsplätze und die Steuereinnahmen gibt, die aber kein Zwischen- /Endlager wollen, sollen wissen: „Wir wollen euren Müll auch nicht!“


Wir Stralsunder Jusos sind für den Atomausstieg wie er seit Jahren geplant war und hoffen das die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht diese katastrophale Laufzeitverlängerung stoppt und die Energieriesen wieder zwingt in Erneuerbare Energien zu investieren.



10.12.2010
Bei sozialer Kälte: Roter Tee!

Am vergangenen Freitag Abend war Schluss mit sozialer Kälte, zumindest symbolisch und zeitweise. Mit ihrer Aktion "Roter Tee gegen soziale Kälte" informierten die Stralsunder Jusos darüber wie das milliardenschwere Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung speziell Stralsund trifft.
"Der soziale Kahlschlag betrifft besonders den Nordosten. Während die Sozialkürzungen in der Boom-Region Bayern nur knapp 22€ betragen, sind es in Stralsund fast 100€", erklärt Heike Carstensen, Landtagskandidatin der SPD, die die Jusos unterstützte.
 
Mathias Miseler, Vorsitzender der Stralsunder Jusos, zeigt sich zufrieden mit der Abschlussaktion: "Nach der Castor-Demo am Samstag und Montag gibt es eine kurze Weihnachtspause, aber schon im Januar starten wir wieder durch und organisieren neue Aktionen. Ich bin auch optimistisch, dass dann noch mehr junge Menschen dazu motiviert werden sich mit uns für die Gesellschaft einzusetzen.


05.12.2010
Gegen Einlagerung fremden Atommülls in Lubmin

Die Stralsunder SPD-Landtagskandidaten Heike Carstensen und Uwe Tiemann rufen zur Teilnahme an der Demonstration am Sonnabend, 11. Dezember, in Greifswald gegen die Castor-Transporte nach Lubmin auf. „Diese Transporte bedeuten einen Bruch der Vereinbarung, dass in Lubmin nur Atommüll aus den ostdeutschen Atomkraftwerken Rheinsberg und Lubmin eingelagert werden soll“, so Carstensen. „Es kann nicht sein, dass jetzt mitten in der Tourismusregion Vorpommern ein Zwischenlager für ganz Deutschland entsteht. Dagegen wenden wir uns entschieden.“ Uwe Tiemann pflichtet ihr bei: „Es ist wichtig, zu zeigen, dass sich in der Region Widerstand regt. Niemand soll glauben, den Vorpommern können man dieses Zeug mal so eben unterschieben.“
Ein breites Bündnis verschiedener Organisationen organisiert den Protest, der um 13 Uhr auf dem Greifswalder Bahnhofsvorplatz beginnt und dort mit der Abschlusskundgebung um 15.30 Uhr endet. Auch Ministerpräsident Erwin Sellering hat sein Kommen zugesagt.

Wir bieten Mitfahrgelegenheiten in einem Bus: 11.12., 11.45 Uhr ab Stralsund-ZOB, Rückfahrt gegen 17.15 Uhr ab Greifswald. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Anmeldungen, die nach Eingang berücksichtigt werden, an: SPD-Regionalgeschäftsstelle Vorpommern, Mühlentor 1, 17489 Greifswald, Fon: 03834-2500, Fax: 03834-897502, eMail: region.vp@spd.de

Ansprechpartner für Rückfragen:
Marcus Unbenannt
Regionalgeschäftsführer Vorpommern


06.11.2010
Jusos in der SPD M-V nominieren Julian Barlen als Spitzenkandidaten für Landtagswahl 2011

Die Jusos in der SPD M-V haben auf ihrer Landeskonferenz am vergangenen Samstag den 30 Jahre alten Hotelkaufmann und Diplom-Volkswirten Julian Barlen als ihren Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2011 nominiert. Der junge Familienvater arbeitet derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Sozialpolitik in der SPD-Landtagsfraktion in Schwerin. Barlen ist u.a. Mitbegründer der landesweiten Kampagne gegen Rechtsextremismus „Endstation Rechts.“ und maßgeblich für die Betreuung des erfolgreichen Satire-Projektes „Storch Heinar“ verantwortlich.

Insgesamt ziehen die Jusos nun mit einem Team von Kandidatinnen und Kandidaten in den Wahlkampf. Neben Julian Barlen als Spitzenkandidat treten u.a. auch Katharina Feike (Ostvorpommern) und Patrick Dahlemann (Uecker-Randow) an.

 

Zur Nominierung sagte Bernd Woldtmann, Landesvorsitzender der Jusos in der SPD M-V: „Ich freue mich, dass wir mit Julian Barlen nun ein sehr engagiertes und kompetentes Team für die Landtagswahl 2011 komplett haben. Wir werden gemeinsam einen Wahlkampf für die SPD und unsere Positionen machen, der sich gewaschen hat. Unsere wichtigsten Ziele sind dabei: Eine sozial gerechte Politik für MV zu gestalten und die NPD in hohem Bogen aus dem Schloss zu werfen. Dafür sind wir durch unsere Kampagnen `Endstation Rechts.´ und `Storch Heinar´ sehr gut gerüstet.“

 

Julian Barlen wird von den Jusos nun der SPD-Landespartei für die Aufstellung der Landesliste im Frühjahr 2011 vorgeschlagen. Patrick Dahlemann und Katharina Feike wurden bereits als lokale Kandidaten bestätigt.

Quelle: Pressemitteilung des Landesverbandes der Jusos M-V

 

Die Jusos aus Stralsund gratulieren Julian Barlen zur Aufstellung und bedanken sich bei ihm und Patrick Dahlemann für den Vorstellungsbesuch. Jetzt geht es mit voller Kraft auf in den Wahlkampf und zwar mit einem Spitzenteam!

Anmerkung vom Stralsunder Delegierten zur Landeskonferenz (Jan Haugg):

Das Ergebnis war denkbar knapp und das zeigt, dass auch Patrick Dahlemann (Uecker-Randow Kreis) großes Vertrauen im Landesverband genießt. Versuchen wir nun noch mehr gutes aus diesem Ergebnis zu ziehen z.B. die Tatsache, dass nun drei Jusos für den Landtag kandidieren. Die dritte Kandidatin ist Katharina Feike (Ostvorpommern).


21.10.2010
Julian Barlen macht einen guten Eindruck

Nachdem sich im September der erste der beiden Anwärter auf die Juso-Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2011 bei uns vorgestellt hat, ist nun auch Julian Barlen (30) vom Kreisverband Rostock bei uns erschienen, um sich uns vorzustellen und über die Zukunft der Jusos, der SPD und vor allem des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu unterhalten.
"Die Gelegenheit mit Julian über eine ganze Reihe unterschiedlicher Themen zu diskutieren war für uns sehr wichtig. So konnten wir uns ein besseres Bild von ihm machen", kommentierte Niklas Rickmann, Bürgerschaftsabgeordneter (SPD).
 
Die wichtigsten Bereiche, die der derzeitige Wahl-Schweriner (Referent für Sozialpolitik der SPD-Landtagsfraktion) und wir besprochen haben, waren
 
- Bildungspolitik (Vernetzung von Ganztagsschulen und regionalen Vereinen, Vereinbarkeit von Familie und Studium)
- Wehrpflicht (Sinn von Pflichtdiensten an der Gesellschaft, Wehrgerechtigkeit)
- wirtschaftliche Chancen für MV (Erneuerbare Energien, ökologische Landwirtschaft, nachhaltiger- und Gesundheitstourismus)
- Dialog zwischen Jusos und eventuellem, zukünftigen Juso-Landtagsabgeordneten (Einbezug der Jusos in möglichst alle Prozesse)
- Wahlkampf, Endstation-Rechts und Storch Heinar (Nazis (NPD) raus dem Landtag)
 
Dabei sind die Hauptthemen für den Familienvater ganz klar Soziales, Bildung und Bekämpfung des Rechtsextremismus. Seine verschiedenen Stationen sowohl im politischen wie auch im private Lebenslauf lassen dabei auf einiges an praktischer Erfahrung schließen.
 
Die Stralsunder Jusos, aber ganz besonders Jan Haugg, der Delegierter auf der Landeskonferenz am 6. November sein wird, haben es nun sehr schwer, denn Patrick Dahlemann als auch Julian Barlen sind sehr fähige Männer, die zweifellos beide gute Arbeit machen würden.
 
Beiden wünschen wir viel Erfolg!


16.10.2010
Heute ist Welternährungstag

Ein Kommentar anlässlich des "Welternährungstages" (oder müsste man nicht Welt"hunger"tages sagen?)

Der heutige Tag ist dazu gedacht die Reichen dieser Welt ein wenig wach zu rütteln. Das passiert mit jedem 16. Oktober leider immer schleppender.

Heute musste ich auf tagesschau.de Horrorkommentare, wie etwa die Forderung einer Geburtenkontrolle, lesen. Sie seien selbst schuld, denn sie bekämen ja zu viele Kinder, meinte ein anderer. Einige geben den Menschen der Dritte-Welt-Länder die Schuld an unserem begonnenen „Kampf um das nackte Überleben“. Der rechtsextreme Charakter solcher Äußerungen ist unverkennbar.

Was wir bräuchten, wäre eine Konsum- statt einer Geburtenkontrolle. Täglich schaufeln wir Lebensmittel, am besten mit viel Fleisch, in uns herein ohne zu fragen woher das alles kommt. Man stelle sich vor, dass jemand uns verbieten will Kinder zu bekommen. Das will dann plötzlich doch keiner. Wir zeigen lieber erst mit dem Finger auf die anderen, die ausgerechnet jene sind, die am wenigsten für ihre eigene prekäre Situation verantwortlich sind.

Wer führt denn in den Industriestaaten einen Kampf ums nackte Überleben? Es sind die wenigsten. Diesen Kampf führen die meisten Afrikaner, Südamerikaner, viele Asiaten und zwar in einer Intensität, die wir uns nicht einmal ansatzweise vorstellen können. Das wäre auch viel zu unbequem!

Es gibt weniger ein Überbevölkerungsproblem als viel mehr ein Überkonsumproblem. Wenn alle so leben würden wie wir, was beispielsweise immer mehr Chinesen, Inder, Brasilianer und Mexikaner auch anstreben, dann hätten wir ein Überbevölkerungsproblem.

 Besonders an diesem Tage rufe ich dazu auf ökologisch und sozial nachhaltiger zu leben. Seid kritisch und  seid unbequem und erfahrt, wie viel Gutes das uns allen bringen wird!

Solidarische Grüße

Jan


23.09.2010
Patrick Dahlemann ist sich nicht zu schade!

Der als Favorit für die Landtagskandidatur der SPD Uecker-Randow gehandelte Patrick Dahlemann (22) hat am Donnerstag, den 23. September einen guten Eindruck bei den Stralsunder Jusos hinterlassen.
 
Derzeit besucht er alle Kreisverbände der Jusos Mecklenburg-Vorpommern, um deren Stimmen auf der Juso-Landeskonferenz (kurz LaKo) zu werben. Dort soll von den Delegierten im Oktober der Juso-Spitzenkandidat für die Liste zu den Landtagswahlen 2011 gewählt werden.
 
"Obwohl wir als kleiner Kreisverband auf der LaKo nur eine Stimme haben, also bei durchschnittlich 50 Delegierten nicht groß ins Gewicht fallen, hat er den Weg auf sich genommen. Für einen Studenten ist das ja ein nicht unerheblicher Aufwand", zeigte sich Mathias Miseler, Stralsunder Juso-Chef, beeindruckt.
 
Mit einem Feuer in den Augen berichtete Patrick über seine Pläne für den Wahlkampf und über bereits vergangene erfolgreiche Aktionen in seinem Wahlkreis. Natürlich wurde er auch kritisch zu verschiedenen Themen wie etwa zu seiner Haltung zur Bundeswehr, Wehrpflicht und Atom- und Energiepolitik befragt.
 
Ganz besonders unterstrich er, dass sein Hauptthema die Sozialpolitik ist, besonders im Hinblick auf Kinder und Jugendliche.
Hier hat er schon einige Pläne und ist auch mit der Sozialministerin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, in Kontakt.
 
Dass es ihm trotz des niedrigen Alters nicht an politischer Erfahrung fehlt, wird spätestens dann klar, wenn man erfährt, dass er Kreistagsmitglied im Kreis Uecker-Randow ist, schon ein Praktikum bei MdB Sonja Steffen (SPD) im Bundestag absolviert hat und zudem in Greifswald Politikwissenschaften und Öffentliches Recht studiert.
 
"Über andere Anwerber auf die Juso-Spitzenkandidatur werden wir uns natürlich auch noch unsere Meinung bilden, am besten in einem persönlichen Gespräch. Spontan wüsste ich keinen Grund warum wir Patrick nicht unterstützen sollten", meinte Mathias abschließend und sprach damit für die anderen anwesenden Stralsunder Jusos.
 
NACHTRAG vom 24.09.2010: 
Wie wir soeben erfahren haben, ist Patrick Dahlemann mit 95,5 % der Stimmen der Wahlkreiskonferenz zum SPD-Landtagskandidaten im Wahlkreis 35 (Uecker-Randow I) gewählt worden. Patrick, wir gratulieren Dir recht herzlich zu diesem starken Vertrauensausspruch Deines Kreisverbandes!


20.09.2010
Junge Menschen sind auf die Bahn angewiesen

Egal ob Schüler, Studierende, Azubis, Wehrdienst- oder Zivildienstleistende, junge Menschen sind auf den öffentlichen Nahverkehr, insbesondere auf den Schienenverkehr angewiesen. Nur die wenigsten können sich ein Auto leisten, aber immer mehr Menschen müssen täglich zwischen Arbeitsplatz und Wohnort pendeln.

Zudem sind es ja nicht nur die Reisenden selbst, die flexibel reisen wollen. Auch Arbeitgeber sind darauf angewiesen, dass ihr Personal dem Bedarf entsprechend zur Verfügung steht.
Die jüngst vorgestellten Pläne der Deutschen Bahn die IC-Verbindung zwischen Berlin und Stralsund auszudünnen sind für alle Beteiligten ein herber Einschnitt – und wer ist beteiligt? Es sind alle Stralsunder Bürger!

Deshalb sind die Jusos Stralsund sehr erfreut über die Einigkeit der Bürgerschaftsfraktionen und ganz besonders über das Engagement der Bundestagsabgeordneten Sonja Steffen (SPD).
Wir Jusos hoffen, dass die Gespräche mit der Bahn zu einem guten Kompromiss führen wird und wir werden unseren Teil dazu beitragen indem wir auf die SPD einwirken. Darüber hinaus sitzt ein Juso-Mitglied in der Bürgerschaft.
 


20.09.2010
Jusos gratulieren den Landtagskandidaten Heike Carstensen und Uwe Tiemann

Die Stralsunder Jusos beglückwünschen Heike Carstensen und Uwe Tiemann zur Nominierung als Landtagskandidaten der SPD für den Stralsunder Wahlkreis 26 und den gemischten Wahlkreis 23. Als Kandidaten zur Kommunalwahl 2009 und im Anschluss als Sachkundige Einwohner für die SPD-Fraktion sind beide bereits politisch sehr engagiert. 

Die Jusos stehen voll und ganz hinter dieser Nominierung und sichern Heike wie auch Uwe für den Wahlkampf 2011 die größtmögliche Unterstützung zu. Wir werden beide Kandidaten zu einer unserer nächsten Sitzungen einladen, um in einem persönlichen Gespräch Ihre Ziele und Strategien kennenzulernen, sowie Absprachen zum gemeinsamen Wahlkampf zu treffen.


09.05.2010
Landeskonferenz der JungsozialistInnen in der SPD MV: Weichen für die Landtagswahl 2011 sind gestellt

Bei der gestrigen Landeskonferenz der Jusos MV ging es hoch her. Neben einem neuen Arbeitsprogramm und vielen inhaltlichen Anträgen wurde ein neuer Landesvorstand gewählt.

Zu diesem gehören neben dem 22-jährigen Bernd Woldtmann, der als Landesvorsitzender bestätigt wurde, die 20-jährige Undine Hahn, aus Schwerin, sowie die 26-jährige Silvia Klages, aus Greifswald.

 

 

„Wir haben uns auf der Konferenz auf die Landtagswahl 2011 vorbereitet. In der kommenden Zeit wird es darum gehen, die Bevölkerung wieder zu überzeugen, dass die SPD die richtigen Inhalte vertritt. Jusos wollen weiterhin der kritische Motor in der Partei sein und es gilt den Erneuerungsprozess der SPD auch in MV voran zu bringen“, sagte der neue und alte Juso-Landeschef  Bernd Woldtmann.

 

Die rund 50 Delegierten diskutierten vor allem über Bildungs-, Sozial- und Wirtschaftspolitik. Die Landeskonferenz sprach sich u.a. für die Einführung des Unterrichtfaches Lebenskunde-Ethik-Religion, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer sowie von Tarifverträgen für studentische Hilfskräfte aus. „Mit unseren beschlossenen Anträgen haben wir eine gute Grundlage für kommende Debatten geschaffen. Ziel für uns ist es weiterhin ein durchlässiges Bildungssystem zu schaffen und sozialen Aufstieg durch Bildung zu erleichtern. Projekte wie „längeres gemeinsames Lernen“ sind weiterhin wichtig. Dafür gilt es in der SPD und in der Bevölkerung zu kämpfen.“, sagte die neue stellvertretende Landesvorsitzende Silvia Klages.

 

Mit Blick auf die Vorstandsarbeit und die anstehende Landtagswahl im kommenden Jahr, sagte die stellvertretende Landesvorsitzende Undine Hahn:„Die Landeskonferenz hat bewiesen, dass wir uns nicht erst kurz vor dem Wahltag mit Inhalten beschäftigen. Wie heißt es doch so schön: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Wir sind nicht nur die Wahlkampftruppe der SPD. Wir haben eigene Antworten! Für diese wir innerhalb der SPD und der Bevölkerung kämpfen. Wir werden Mecklenburg-Vorpommern weiterentwickeln müssen. MeckPom als Niedriglohnland ist kein Zukunftsmodell.. Wir müssen für gute Arbeitsbedingungen sorgen und auf unsere Stärken setzen. Das heißt auch: Gute Bildung von Anfang an! Insgesamt zeigt sich, wir haben heute schon Antworten auf Probleme in der Gesellschaft. Wir setzen uns schon heute für deren Umsetzung ein.


01.05.2010
Tag der Arbeit 2010

Auf dem Alten Markt fand traditionsgemäß die vom Deutschen Gewerkschaftsbund organisierte Kundgebung zum Tag der Arbeit statt.

Dieses Jahr waren die Jusos das erste Mal mit von der Party. Leider waren die Jugendorganisationen der anderen Parteien nicht vertreten. Glücklicherweise hat aber die IG-Metall-Jugend noch geholfen den Altersdurchschnitt auf dem Platz noch etwas zu drücken.

Wie üblich waren FDP und CDU nicht anwesend. Damit haben sie wie jedes Jahr unterstrichen, dass sie die Klientelparteien der Reichen sind und prekäre Arbeitsverhältnisse gutheißen.

Wir Jusos können an einem Tag wie diesem nur wieder unterstreichen, was wir seit langem fordern und unterstützen:

 

  1. gerechte Löhne, von denen man auch Leben kann (auch eine Mindestausbildungsvergütung)
  2. einen guten Kündigungsschutz + würdige Arbeitsbedingungen
  3. eine höhere Ausbildungsbereitschaft von Unternehmen + höhere Chance auf Übernahme
  4. MitarbeiterInnen-Mitbestimmung
  5. Gleiche Chancen für Frauen auf Führungspositionen

Links:

http://www.operationuebernahme.de/

http://www.jusos.de/kampagnen/gute-arbeit-und-ausbildung

 


01.05.2010
Juso hält Rede auf 1.Mai Kundgebung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Stralsunderinnen und Stralsunder,
liebe Gäste,

ich freue mich sehr, dass ich heute am 1. Mai, hier vor Ihnen sprechen darf. Durch Sparmaßnahmen der Stadt sind nicht nur Öffnungszeiten von Museen und Bibliotheken, die Förderung von sozialen, kulturellen und sportlichen Projekten und Institutionen massiv betroffen, sondern auch kommunale Betriebe und Gesellschaften wie die Wohlfahrtseinrichtungen, also unsere Alten- und Pflegeheime!
Es kann nicht sein, dass Parteien und Wählergemeinschaften wie die CDU, FDP und Bürger für Stralsund vor der Wahl den Senioren alles versprochen haben und nun modernste Einrichtungen wie z.B. das Pflegeheim „Brunnenaue“ oder „Käthe Kern“, engagierte und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie auf Hilfe angewiesene Menschen, noch in diesem Jahr verramschen wollen.
Natürlich ist es leicht, über wehrlose Stralsunderinnen und Stralsunder – seien sie Angestellte oder Patienten der Wohlfahrtseinrichtungen, zu verhandeln und zu bestimmen. Ernsthafter Widerstand ist von beiden Gruppen nicht zu erwarten. Die Einen, sind gar nicht körperlich oder seelisch in der Lage dazu und die anderen haben einen „Maulkorb“ verhängt bekommen. Dieser Zustand ist für uns Sozialdemokraten ein Skandal!

Niklas Rickmann

Ich sage hier in aller Deutlichkeit: Wir dürfen und werden Euch in den Alten- und Pflegeheimen nicht allein lassen! Strukturelle Defizite unserer Stadt dürfen nicht mit dem Verkauf von Tafelsilber ausgeglichen werden! Dieses Jahr kann der Stralsunder Haushalt nur durch die geplante Veräußerung der Wohlfahrtseinrichtungen und die Rückabwicklung des Luftschlosses Stadthalle erreicht werden. Was verkaufen Sie im nächsten Jahr, Herr Oberbürgermeister Dr. Badrow und liebe CDU Kommunalpolitiker? Die SWG?, den Tierpark oder unsere Stadtwerke?

Der Verbleib von Alten- und Pflegeeinrichtungen in kommunaler Hand, bedeutet für uns, ein wichtiges Steuerungs- und Gestaltungselement der Sozialpolitik in der eigenen Hand zu haben und dieses Feld nicht an gewinnorientierte Unternehmen mit überbezahlten Managern zu überlassen.

Die Konservative Mehrheit in der Bürgerschaft hält diese Aussage für Schwarzmalerei. Ich sage ganz klar, dass das eintreten wird. Glauben die denn wirklich, dass ein Käufer das ersteigerte Unternehmen nicht umstrukturieren wird? Jetzt erwirtschaften die Wohlfahrtseinrichtungen eine schwarze Null. Damit wird sich ein zukünftiger Investor nicht begnügen! Er versucht ganz schnell, seine Kaufsumme binnen kürzester Zeit zu erwirtschaften. Und auf welche Kosten? Auf Kosten der Gehälter, der Qualität, der Ausstattung und des Betreuungsaufwandes. Den Preis zahlen also wieder einmal die Schwachen unserer Gesellschaft.

Um dieses zu erwartende Szenario zu verhindern, hat sich ein Bündnis aus SPD, DIE LINKE, Ver.di und dem Seniorenbeirat der Hansestadt Stralsund gebildet, um den Verkauf mit allen demokratischen Mitteln zu verhindern. Wir sind bereit, für den Verbleib der Wohlfahrtseinrichtungen zu kämpfen und gegen soziale Kälte und einem Ausverkauf von kommunalem Eigentum einzutreten.

Wir werden, wenn CDU, FDP und Bürger für Stralsund ihre Pläne nicht aufgeben, ein Bürgerbegehren bzw. ein daraus resultierender Bürgerentscheid anstrengen.
Ich bin mir sicher, dass die Mehrheit der Stralsunderinnen und Stralsunder hinter uns stehen werden. Ich bitte Sie um Ihre Unterstützung und lassen Sie uns gemeinsam für die kommunalen Alten- und Pflegeheime kämpfen. Es ist für unser aller Interesse an einer sozialen Stadt Stralsund. Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen einen schönen und erholsamen 1. Mai!

Stralsund, 1. Mai 2010
Niklas Rickmann, Mitglieder der SPD Fraktion in der Stralsunder Bürgerschaft


01.04.2010
Jusos fordern: "Kostenlose Bildung für alle"

Das Ziel „Kostenlose Bildung für alle“ verfolgten die Stralsunder Jusos mit einem Antrag zum Thema „Verwaltungsgebühr an Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern“ auf der Mitgliedervollversammlung des SPD-Kreisverbandes. AmMontagabend forderten Juso-Vorsitzender Mathias Miseler und seineMitstreiter alle anwesenden Mitglieder der SPD auf, gegen eine Umverteilung der Studienkosten auf die Studierendenschaft zu stimmen und sich stattdessen über alternative Finanzierungsmodelle Gedanken zu machen. Wenn es nach Niklas Rickmann, Mitglied der SPD-Bürgerschaftsfraktion, gehe, müsse der Weg für den Nachwuchs von der Krippe bis zu Studium oder Ausbildung kostenfrei sein.

Ostseezeitung 01.04.2010


19.03.2010
Die 4. Revolution - Energy Autonomy

Ja, einen packenden und anziehenden Titel trägt dieser Film, der am 18.3. in ganz Deutschland seine Premiere in den Kinos feierte. Das hat auch auf uns Stralsunder Jusos gewirkt und so sind wir nach Greifswald gefahren, um uns den Streifen reinzuziehen und im Anschluss auf einer kleinen Netzwerker- und Rednerveranstaltung, die von der Bürgerinitiative gegen das Steinkohlekraftwerk Lubmin e.V. organisiert wurde, teilzunehmen. Die Initiative hat im Übrigen den Film überhaupt erst nach Greifswald ins CineStar-Kino geholt. Vielen Dank dafür, Oskar und Mitstreiter!

Genug der einleitenden Worte, ich leg mal los mit meinen Eindrücken vom Film.

Zunächst möchte ich ihm ein Lob aussprechen, denn in Bezug auf Verständlichkeit gibt es von meiner Seite aus nichts zu bemängeln. Das trifft genauso zu für die Musik (für mich ganz wichtig  ) und die Message natürlich.

Im Film werden die Dringlichkeit, die Machbarkeit und die Vorteile einer auf 100% erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgen vermittelt. Argumente der Atom- und Kohlelobby und anderer Zweifler werden in meinen Augen effektiv entkräftet. Man nimmt auch als Fortgeschrittener auf dem Gebiet noch Neues mit. Trotzdem werden mir teils zuviele grundsätzliche Sachen angesprochen, die ja ohne Frage richtig und wichtig sind, aber dadurch gehören diejenigen, die schon eine ganze Weile am Thema dran sind eher an den Rand der Zielgruppe, sie gehören ihr noch geradeso an. Für Menschen, die sich mit dem Thema noch nicht so weit auseinander gesetzt haben, ist das Werk sicherlich eine größere Bereicherung und erweitert den Horizont sicherlich um einiges mehr.

Nun soll man ja auch Vorschläge bringen was man besser gefunden hätte und nicht nur meckern. Ich hätte mir bspw gewünscht, dass man neben den bereits vorhandenen Technologien wie Windkraft, Photovoltaik, Biomasse, Geothermie, Solarthermie, Laufwasserkraftwerke, Pumpspeicherkraftwerke auch noch nicht so bekannte Errungenschaften in dem Bereich vorstellt und das Potenzial möglichst mit ein paar Zahlen aufzeigt. Dazu zählen bspw Gezeitenkraftwerke, Wellenkraftwerke, Osmosekraftwerke, Kleinwindkraftanlagen zum Teil auch mit anderen Rotoren. Das hätte dem Zuschauer noch einmal bestätigt, dass es schon so viel gibt und es doch eigentlich nur noch an politischem Willen fehlt und wir die Energierevolution dann sehr schnell voranbringen könnten.

Beim Problem der Speicherung wurde der Wasserstoff gar nicht erwähnt, was ich mehr als ungünstig empfinde. Die Forschung läuft auch dort in großem Maßstab, zum Beispiel an unserer Fachhochschule hier in Stralsund. In einem Gespräch mit einem der Professoren dort wurde mir klar wie groß das Potenzial der Wasserstofftechnik ist. Es löst das große Problem der zu hohen Volatilität und schwankenden Verfügbarkeit von regenerativen Energiequellen mit respektablen Wirkungsgraden und das auch noch mit Technik, die seit Jahrhunderten erprobt ist. Wasserstoff wurde seit Beginn des 19. Jahrhunderts hergestellt. Heute sind die Wirkungsgrade unserer Elektrolyseure sogar noch höher und selbst mit Rückverstromung bleiben wir bei guten 30 %, was nicht einmal der beste Verbrennungsmotor schafft.

Naja, ich schweife ab. Zum Film selbst ist auch genug gesagt. Meine Empfehlung hat der Film trotzdem! Anschauen und aktiv werden (dazu zählt auch vorher nachzudenken ;) )

 

Die Veranstaltung im St. Spiritus im Anschluss fand in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt. Einige bekannte, aber viel mehr neue Gesichter waren zu sehen und man ist gut ins Gespräch gekommen. Dr. Gottfried Timm (Energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion), Oskar Gulla, Dr. Methling und andere ergriffen noch einmal das Wort. Mitunter auch Juliane Hille vom AStA Greifswald. Diese passionierte Frau verdient höchste Anerkennung für ihr Engagement in ihrem Projekt "Uni-Solar" dessen Ziel es ist in naher Zukunft eine Solaranlage auf dem Dach eines Universitätsgebäudes zu installieren und zwar mit Geldern von Studenten und anderen interessierten. Nachdem sie das Projekt vorgestellt hatte (viele kannten es sicher bereits, denn Juliane war schon überall und hat gut dafür geworben, ich habe sie dort das dritte Mal gesehen) hielt ich es für angebracht mich endlich zu melden und mich auf die Investorenliste zu setzen.

"Wenn ich das als Student, der Bafög empfängt, kann [was für mich woanders Verzicht bedeutet], dann können das verdienende Menschen schon lange!", hab ich ins Mikro gesagt und es scheint geholfen zu haben, denn hinter mir reihten sich gleich weitere Interessenten ein.

Die Veranstaltung war sehr konstruktiv, herrlichst beschallt (großartiger Pianist) und wiederholenswert.

Soweit von mir, dem grünen Juso

Euer Jan


28.02.2010
Junge demokratische Kräfte verurteilen NPD-Aufmarsch!

Geschichte darf nicht verdreht und missbraucht werden!

Die demokratischen, politischen Jugendorganisationen auf der Insel Rügen und in Stralsund – die Jungen Liberalen, die Junge Union und die Jungsozialisten – verurteilen den geplanten Aufmarsch der rechtsextremen NPD in Sassnitz. In einer gemeinsamen Mitteilung erklären die Jugendorganisationen:
"Unter dem Vorwand eines Trauerzuges aus Anlass des 65. Jahrestages des Bombardements der Hafenstadt während des Zweiten Weltkrieges versucht die NPD sowie weitere neonationalsozialistische Anhänger ihre völkerverhetzende, fremdenfeindliche und diktatorische sowie undemokratische Ideologie zu propagieren. Dabei sollte jedem Deutschen bewusst sein, bei wem die Hauptschuld des Ausbruches des Zweiten Weltkrieges lag, der mehr als 55 Millionen Menschenleben forderte. Niemand sollte sich von demagogischen Parolen und geschichtsverdrehenden Behauptungen dieser extremen Menschen verblenden lassen.
Die jungen und demokratischen Kräfte appellieren daher an alle Bürgerinnen und Bürger diesen Aufmarsch und die Ideologie der NPD ebenso zu verurteilen. Denn Freiheit im Sinne des Grundgesetzes, die als fadenscheiniges Motto für den Aufmarsch gilt, kennen diese neonationalistischen Gruppierungen nicht. Wir als junge demokratische Menschen verstehen die Freiheit als kostbares Gut, das das Individuum in den Vordergrund stellt und nicht, so wie es die NPD sieht, die Volksgemeinschaft, die der Persönlichkeit keinen Raum lässt. Aus diesem Grunde rufen die JuLis, die JU sowie die Jusos insbesondere die junge Generation auf: "Setzt ebenfalls ein Zeichen! Lasst euch nicht provozieren und lehnt Extremismus in jedweder Form ab, egal ob linker oder rechter! Bekennt euch zu einer Gesellschaft, in der ihr persönlich eure eigene Freiheit bestimmen könnt und die es erlaubt würdevoll und gleich vor dem Gesetz in Deutschland miteinander zu leben.".
Die JuLis, die JU und die Jusos lehnen eine Teilnahme an gewaltbereiten Zügen kategorisch ab. Stattdessen streben sie eine Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte an und begrüßen politische Gespräche, die dem menschlichen Wohl eines jeden Einzelnen dienen."

JuLis Nordvorpommern, JU Rügen, Jusos Stralsund


24.02.2010
Erneuerbare Energie: Bürde oder Segen?

Diese Frage stellten das Bürgerschaftsmitglied Niklas Rickmann und Jan Haugg von den Stralsunder Jusos. Als Referent konnte Herr Sauter, Prokorist bei der SWS Energie, gewonnen werden. Er gab einen Überblick über die derzeitige Lage am Energiemarkt, wie es in Zukunft aussehen wird, aber auch wie die Stadtwerke Stralsund sich dem Thema stellen. Nach einem sehr informativen Vortrag wurde die Diskussion eröffnet, in der schnell klar wurde: Wir brauchen die erneuerbaren Energien, da die fossilen Brennstoffe endlich sind. Doch mit dem derzeitigen Entwicklungsstand sind wir noch weitere Jahre auf fossile Energieträger angewiesen. Die Speichertechnik muss erst noch weiter erforscht werden.

Mathias Miseler
Vorsitzender Jusos Stralsund 


16.02.2010
Junge Leute wollen sich einmischen

Ihren Bekanntheitsgrad wollen sie erhöhen, die Stralsunder Jungsozialisten. Seit die Jugendorganisation der SPD im Vorjahr am Sund „reaktiviert“ wurde, stehen 15 junge Leute auf der Liste. Sechs davon sind aktiv. Und wenn es nach ihrem Vorsitzenden Mathias Miseler (27) ginge, dann sollen es am Ende des Jahres mindestens 20 aktive Mitglieder sein. „Das ist ein visionäres Ziel“, gibt der Systemadministrator zu. „Aber man muss Visionen haben“. Die Mitgliederwerbung gehört zu den  wichtigsten Anliegen der Jusos. Vor allem junge Frauen wolle man gewinnen. Schon allein, um die Frauenquote im Vorstand zu erfüllen. Hier steht derzeit Jan Haugg (22) mit an der Spitze. Er studiert an der Fachhochschule Baltic Management und plant für das kommende Jahr ein Auslandssemester. Um sich stärker ins Spiel der Stralsunder Kommunalpolitik einzubringen, wollen die Jusos ihre Homepage im Internet besser pflegen und umgestalten. Mindestens 500 Klicks im Monat werden angestrebt. Aber auch eine Reihe von Aktionen ist geplant. Jan stellt sich vor, dass für jedes Juso-Mitglied in der Hansestadt ein Baum gepflanzt wird. Dazu hat er bereits mit der Leiterin des Zentralfriedhofs Kontakt aufgenommen. Zum anderen hofft er auf Mitstreiter in der bundesweiten Baumpflanz-Aktion „I plant a tree“. Organisieren wollen die Jusos eine Gesprächsrunde im Rathaus über erneuerbare Energien – gemeinsam mit der Fachhochschule, dem WWF und den Stadtwerken. Hinzu kommen Grundlagenseminare, zum Beispiel „zum strategischen Konsum“. Vorgesehen ist eine Zusammenarbeit mit den Kreisverbänden in Schwerin und Rostock– vor allem auch im Hinblick auf die Gebietsreform mit Greifswald, wo es bereits ein Treffen gab. Ebenso wollen die Jusos ihre Fühler nach Ribnitz-Damgarten und Rügen ausstrecken. Zu den „messbaren Zielen“ ihrer Arbeit gehört für Mathias Miseler, bei der nächsten Kommunalwahl „das letzte NPD-Mitglied der Bürgerschaft aus dem Stadtparlament herauszukatapultieren“. In die SPD trat Mathias Miseler, der seit acht Jahren in der Hansestadt lebt, 2007 ein. Der gebürtige Brandenburger, der gelernter Maurer ist, studierte an der Stralsunder Fachhochschule und hatte davor „mit Politik nicht viel im Sinn“, sagt er. „Doch man wird älter und reifer“, schätzt er ein. Als er einen Zeitungsaufruf von SPD-Mitglied Bernd Röll an junge interessierte Menschen las, fühlte er sich angesprochen und wird einen Satz von Röll nie vergessen. „Glaube nicht, dass du als einzelner nichts ausrichten kannst, du kannst auch als einzelner etwas bewegen.“ Das will er tun, „aus Liebe zu Stralsund“. Bei dem gebürtigen Parchimer Jan Haugg, SPD-Mitglied seit 2006, war es vor allem so, dass er sich bereits als Gymnasiast darüber ärgerte, dass die Erwachsenen nur „ständig rummeckerten“, während er im Sozialkundeunterricht parallel hörte, dass man sich in Parteien engagieren kann. Eigentlich wäre er „inhaltlich“ gern zu den Grünen gegangen, die gab es aber nicht bei ihm vor Ort. So kam er anfangs zum Ortsverein Crivitz und möchte nun auf alle Fälle „die SPD etwas grüner machen“.

Quelle: OZ-Stralsund 16.02.2010


29.01.2010
So weit, so gut!
Bis hier haben die Stralsunder Jusos es geschafft und wenn man heute ein Resumé nach einem Jahr zieht, dann kann man schon einige positive Veränderungen sehen. Neben einigen kleinen und größeren Aktionen und mehreren engagierten Wahlkämpfen ist auch die Mitgliederzahl nach oben gegangen. Haben wir noch mit vier jungen Menschen am 26. Januar 2009 gestartet, so sind wir nach einem Wegzug und drei Neuzugängen schon sechs Aktive!
Heute Abend haben wir einen neuen Vorsitzenden gewählt und der heißt Mathias Miseler, ist 27 Jahre alt, arbeitet als Systemadministrator und selbstständiger Homepage-Bastler und ist sogar noch Maurer, Finanzbuchhalter und sachkundiger Einwohner im Betriebsausschuss  (das totale Multitalent). Ich selbst hab mich nicht mehr zur Kandidatur gemeldet, weil ich durch mein Studium einfach viel zu schwankend aktiv sein kann und außerdem geht es für mich auch schon bald ins Auslandssemester.
 
"Ich hab da mal was vorbereitet", sagte der neue Chef und holt grinsend ein Blatt Papier hervor, auf das er eine Liste von Ideen  und Vorhaben für das Jahr gekritzelt . . .*räusper* . . .geschrieben hat.
Zuallererst schlägt er vor, so schön es in der Wallensteinschänke auch ist, an wechselnden Orten in der Stadt zu tagen. Zudem haben wir vor öfter Gäste einzuladen, wie z.B. Sonja Steffen, unsere SPD-Bundestagsabgeordnete. Doch das sind nur interne Neuerungen und auch nur einige davon. Wir haben uns natürlich auch über zu bearbeitende Themen und über Aktionen beratschlagt. Angenehm war, dass wir uns ziemlich einig waren und gut vorangekommen sind. Termine in den nächsten Tagen sind schon festgemacht worden. Es geht sofort weiter im neuen Jahr.
Die drei großen Ziele, die der neue Chef auf seine persönliche Agende geschrieben hat, sind sehr ehrgeizig doch erreichbar, da bin ich zuversichtlich.
  1. 20 aktive Mitglieder in den nächsten zwei Jahren
  2. den letzten Nazi aus der Bürgerschaft kicken
  3. 500 Klicks monatlich auf der Homepage als Indikator für unseren steigenden Bekanntheitsgrad
Mathias, du hast unsere volle Unterstützung und ich bin überzeugt davon, dass wir dieses Jahr wieder einiges reißen können!
Vielleicht hast du, liebe Leserin oder lieber Leser, ja Interesse auch etwas für die Allgemeinheit und die Natur zu tun, dann schließ dich uns an und zieh mit uns am Hebel auf dass er ein Stückchen weiter in Richtung "Morgen" gestellt wird.
 
Nicht vergessen: WIR SIND MORGEN!
 
 
Beste Grüße vom Ex-Chef

Euer Jan


14.12.2009
Mitreden auf Landesebene

Auch die Stralsunder Jusos beteiligen sich an landesweiten Veranstaltungen und das Weihnachtswochenende des Landesverbandes MV war die Premiere unserer Truppe.

Tim, Johannes und ich konnten uns das Wochenende zeitlich freiräumen und sind am Freitag Abend nach der Verteilaktion auf dem Weihnachtsmarkt in den Zug nach Rostock gestiegen. Allein die Fahrt ist mit den richtigen Leuten schon immer ein Erlebnis an sich. Am Bahnhof haben wir noch eine nette Engländerin, die ihr Praxissemester gerade in Stralsund absolviert, getroffen und sie auf unser MV-Ticket mitfahren lassen.

Aufgrund unserer Aktion kommen wir natürlich etwas zu spät, kriegen aber doch noch den größten Teil des ersten Vortrags an dem Abend mit. Es geht um "Faire Weihnachten". Dazu erklären uns zwei Mitarbeiter des Öko-Hauses Rostock viele interessante Sachen über fairen Handel. Ich war da natürlich voll in meinem Element.

Die Abendgestaltung ist, wie üblich bei den Jusos, locker und lustig. Endlich trifft man die Freunde mal wieder mit denen man in den vergangenen Jahren so viele Aktionen im ganzen Land gemacht hat. Aber auch Tim und Johannes, die vorher noch keinen der MVler kannten, haben sich anscheinend gut amüsiert. Man bleibt nicht umsonst bis um 2 Uhr nachts und länger wach. Zwischendurch gibt es immer mal nen Abstecher an den Warnemünder Ostseestrand, der zwar mit Kälte und Wind aber auch mit beeindruckendem Wellengang und Lichtschauspielen in der Ferne aufgewartet hat.

Am Samstag haben wir vollstes Programm. Julian Barlen, Referent in der SPD-Landtagsfraktion, referiert zum Kindertagesförderungsgesetz. Nach dem Mittag informiert er uns über die Lage der Pflegestützpunkte und wir diskutieren darüber ob es ein Zukunftsthema für unser Bundesland ist. In den Workshops, die etwas länger dauern als geplant, geht es um "Irrungen und Wirrungen von Hartz IV" (stellv. Landesvorsitzender Robert Buhse und Falko Tesch referieren), um Schülermitbestimmung und um die Vergangenheit und Zukunfts der MV-weiten Kampagne "Endstation Rechts". Abends feiern wir unsere Weihnachtsfeier mit Glühwein und Kinderpunsch .

Obwohl wir spät ins Bett gekommen sind und uns nicht getraut haben den Schlaf mit einem Bad in der kalten Ostsee aus den Knochen zu spülen, sind wir dennoch fähig uns aktiv in die sehr emotionale Debatte über die "Frauenquote als politisches Mitbestimmungsmittel" einzubringen.

Bevor wir am frühen Nachmittag alle abreisen, wird das Seminar noch ausgewertet und Feedback an OrganisatorInnen und ReferentInnen verteilt. So gehört sich das.

 

Erschöpft aber glücklich fahren wir nach Stralibu-Beach zurück (Stralle is besser als Malle) und freuen uns unseres Lebens ^^ Johannes bleibt noch auf dem Weihnachtsmarkt in Rostock, aber Tim und ich sind eben noch nicht so hart im Nehmen wie er

 

Für dieses Jahr war es das, Leute! Hat mich gefreut diese Zeit mit Euch zu verbringen und ich freu mich noch mehr auf das nächste Jahr, wenn es genauso und noch besser sein wird. Im Janaur sehen wir uns dann zu den Neuwahlen wieder.

Ich wünsche Euch und allen anderen Menschen dieser Welt eine Weihnachtszeit voller Freude, Besinnlichkeit und natürlich gutem Essen .

 

Mit freundschaftlichen und jungsozialistischen Grüßen

Jan Haugg


10.12.2009
Einstimmung auf 2010

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und so langsam muss man sich beeilen, um all die Dinge zu erledigen, die man im einmaligen Jahr 2009 noch erleben will.

Bei den Jusos in Stralsund sind dies zwei Dinge. Zum einen wollen sie die Gelegenheit nutzen, um auf dem Weihnachtsmarkt auf sich aufmerksam zu machen. Das soll am Freitag geschehen. Helfen sollen dabei, der eigens entworfenen Flyer, der nun endlich fertig ist und Männer aus Schokolade mit roten Mänteln bekleidet.

Dann geht es auch gleich weiter und zwar nach Rostock. In der Jugendherberge in Warnemünde treffen sich die Jusos des Landes, um zusammen nicht nur wieder über wichtige Themen zu sprechen (Irrungen und Wirrungen von Hartz IV, Rechtsextremismus - Feiern Nazis auch Weihnachten?, Schülermitbestimmung und anderes) sondern auch, um einen Teil der Weihnachtszeit im Kreise der Freunde und Mitstreiter zu verbringen.

Dies sind dann auch die letzten Aktivitäten der Stralsunder Jusos für dieses Jahr. Nach dem Wochenende werden dann sicherlich noch letzte private und berufliche Dinge erledigt und dann werden sich wohl die meisten in den Kreis der Familie zurückziehen, um die Weihnachtszeit besinnlich zu begehen und mit hohen Erwartungen dem Jahr 2010 entgegen fiebern.

Die erste Amtshandlung des Vorsitzenden im neuen Jahr wird dann die Einberufung einer Kreisvollversammlung sein, damit fristgerecht ein neuer Vorstand gewählt werden kann. Gleichzeitig können wir Ende Januar unser einjähriges Bestehen feiern und aufgrund der Tatsache, dass wir Jusos sind, werden wir das natürlich auch mit Freude tun!! :)

Die Jusos wünschen allen schöne Feiertage

Jan Haugg

 

P.S.: Das soll aber nicht die letzte Meldung für 2009 sein. Wie gesagt, wir haben noch etwas vor und das ist sicherlich berichtenswert.


24.10.2009
Volles Programm am Wochenende!!

 

Zunächst einmal hatten die Landes-Jusos zum Verbandswochenende in Stralsund eingeladen - oder, um genau zu sein, in der Jugendherberge in Devin. Am Freitag Abend begann das Treffen an dem vorwiegend neue Gesichter beteiligt waren. Die Stralsunder Jusos waren mit dem Kreisvorsitzenden Jan Haugg und Neumitglied Heino Fleischer vertreten.

In Powerpointgestützten Vorträgen, Workshops und Diskussionen bewerteten die Jusos das Ergebnis der Bundestagswahl 2009 (sehr intensiv, bis 23 Uhr), berieten über Strategien der Mitgliedergewinnung für den Verbandsauf- und -ausbau und zeigten sich kreativ beim Entwickeln neuer Aktionsideen.Wir ziehen neue Kraft aus diesem Wissen und streben eine Realisierung in den kommenden Monaten an.

"Wenn sich die Mitgliederentwicklung unserer Gruppe weiter so verbessert wie sie das im Moment tut, dann sollten wir in den nächsten Monaten eine Menge erreichen", zeigte sich Jan Haugg hoffnungsvoll und zuversichtlich.

 

Gleichzeitig knisterte die Luft vor politischer Elektrizität heute in der Stadt. Auslöser dafür war ein Naziaufmarsch, der wiederum ein breites Bündnis an Demokraten zum Widerstand aufrufen ließ. Und was für ein Widerstand das war! Sämtliche Fraktionen der Stralsunder Bürgerschaft, Gewerkschaften des DGB, die SPD-Bundestagsabgeordnete Sonja Steffen, der SPD- Kreisverband, die Jusos, der CDU-Kreisverband, die Junge Union, SOLID,  das Regionalzentrum für demokratische Kultur und die evangelische Akademie MV fanden sich in der Nikolai-Kirche ein und setzten mit ihrem friedlichen Protest ein Zeichen gegen rechtsextremistisches Gedankengut. An vielen Stellen in der Stadt hängen Banner, die verkünden, dass die Stralsunder Neonazis nicht dulden.

 

Nicht zuletzt waren zumindest zwei Jusos auch an der symbolischen Baumpflanzung in der Brunnenaue präsent. Dort haben der Klimarat Stralsund und der Oberbürgermeister nach einer dendrologischen Führung durch den Park einer jungen Rotbuche ein neues Zuhause gegeben. Bunte T-Shirts der Kampagne "350.org", Presse und einige Schaulustige lockten dann noch viel mehr Menschen an. Katrin Fischbeck und Tilman Langner vom Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit waren positiv überrascht.

Informationen zum Klimarat sind in diesem Beitrag gut zusammengefasst.

 


22.10.2009
Weltkulturerbe verpflichtet ? Stralsund gegen Rechtsextremismus

Stralsund ist eine offene und demokratische Stadt, die Toleranz, Verständigung und ein gutes Miteinander mit allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern pflegt. In unserer Stadt gibt es keinen Platz für Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Diskriminierung.

Unsere Lehre aus der Nazi-Diktatur ist, dass wir jederzeit und gemeinsam gegen alte und junge Nazis aufstehen und dass wir uns mit unserer Geschichte auseinandersetzen.
 
Wir – die demokratischen Parteien und Gruppen der Stralsunder Bürgerschaft, die Gewerkschaften des DGB, die SPD-Bundestagsabgeordnete Sonja Steffen, der SPD- Kreisverband, die Jusos, der CDU-Kreisverband, die Junge Union, SOLID,  das Regionalzentrum für demokratische Kultur und die evangelische Akademie MV - möchten mit einem friedlichen Protest ein Zeichen setzen: am 24. Oktober um 12 Uhr bei einem Friedensgebet in der St. Nikolai Kirche.
                                                        
V.i.S.d.P.: FORUM Kommunalpolitik

21.10.2009
"Welterbe verpflichtet" ein Zeichen gegen Rechts setzen

Liebe Freunde,

wie aus der örtlichen Presse bekannt wurde, hat die NPD eine Demo am 24.10.09 in Stralsund angemeldet. Der genaue Verlauf dieser Demo ist noch nicht bekannt, allerdings wir die Abschlusskundgebung auf dem Neuen Markt stattfinden. Der OB oder die Ordnungskräfte haben bisher kein Verbot der Veranstaltung erwirkt. Wie wir alle wissen, findet am selben Tag die Festveranstaltung der Stadt Stralsund im Theater statt, sowie die AIDS Gala und ein Landestreffen der Jusos. Was für ein Kontrast!

Die Solids (Jugendorganisation der Linkspartei) haben für den Vormittag eine Gegendemo ausgerufen. Es ist zu befürchten, dass es auf beiden Seiten zu Gewaltausbrüchen kommen kann. Die Strategie der Polizei wird bis zum Samstag offen sein. Wer an dieser Gegendemo teilnimmt, sollte sich der Gefahr bewusst sein.

Die Stralsunder Fraktionen (außer die CDU) haben in einer gemeinsamen Stellungnahme den OB gebeten, die NPD Demo zu untersagen! Außerdem hat sich ein Bündnis der demokratischen Fraktionen in der Bürgerschaft, der DGB, die Kirchengemeinde St. Nikolai und das Regionalzentrum für Demokratische Kultur gebildet, wo gemeinsam am 24.10.09 um 12:00 Uhr in der Kirche St. Nikolai ein Friedensgebet gegen Diktatur und Intoleranz abgehalten wird. Die Veranstalter rufen die Stralsunder dazu auf, sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen.

Als Mitglied der SPD Fraktion und des SPD Kreisvorstandes rufe ich alle Mitglieder und Freunde der Partei auf, am 24.10.09 um 12:00 Uhr in die Kirche zu kommen und ein friedliches Zeichen gegen Diktatur und Naziherrschaft zu setzen! Vielen Dank!


Viele Grüße
Niklas Rickmann


14.10.2009
Filmabend "Nazijäger" an der Fachhochschule II

Der von Jusos und Solids organisierte Filmabend an der Fachhochschule Stralsund war eine der ersten gemeinsamen Aktionen vor Ort. Der geladene Referent vom Regionalzentrum für Demokratische Kultur, Thorsten Schäfer, leitete die inhaltliche Diskussions- oder eher Fragerunde im Anschluss an die Dokumentation.

 

Die ursprünglich als intern geplante Bildungsveranstaltung für Jusos und Solids wurde nun kurzfristig auch von anderen Studierenden und einem Professor der FH genutzt.

"Die Solids hatten noch einen Flyer designert und wollten die Arbeit nicht umsonst gemacht haben und so haben wir die eben noch verteilt und die einen oder anderen potentiellen Interessenten im Bekanntenkreis persönlich angesprochen. So wurde das Publikum noch ein wenig bunter", erklärt Jan Haugg, Kreisvorsitzender der Jusos Stralsund, vor dem Film als sich Jusos und Solids kurz vorstellten.

Die Fragen im Anschluss bezogen sich unter anderem auf den heutigen Geschichtsunterricht und inwiefern dort die Zeit zwischen 1933 und 1945 übermäßig, unzureichend oder verdreht behandelt wird. Eine Debatte entstand darum was für Stereotypen von Menschen besonders für die menschenverachtenden Ideen des Nationalsozialismus empfänglich waren.

"Thorsten Schäfer konnte dabei sehr interessantes Hintergrundwissen in die Diskussion einwerfen", lobte Niklas Rickmann, Lehrer für Geschichte und Philosophie und jüngstes Bürgerschaftsmitglied der SPD-Fraktion in Stralsund.

Auch in Zukunft, so haben es sich die Jusos und die Linksjugend vorgenommen, werden beide Jugendorganisationen im Thema Rechtsextremismus kooperieren und gemeinsam Aktionen planen und sich auf dem Laufenden halten. Das nächste große Event soll nicht lange auf sich warten lassen. Für 24.10 haben die Nazis einen Aufmarsch in Stralsund angekündigt und eine friedliche Gegenaktion von einem breiten Bündnis an Demokraten soll die Welt wissen lassen, dass die Hansestadt Bilder, wie die im Dokumentarfilm, nicht noch einmal auch nur annährend Wirklichkeit werden lassen will.


09.10.2009
Filmabend "Nazijäger" an der Fachhochschule


27.09.2009
Wenigstens eine erfreuliche Nachricht

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Ergebnisse der SPD bei der Bundestagswahl 2009 sind niederschmetternd. Die schlimmen Gefühle, die jetzt in vielen von uns entstehen sind mit Worten nur schwer zu beschreiben. Doch wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen. 23,5 % - das sind viele Millionen Menschen, die sich durch uns im Bundestag vertreten lassen möchten. sogar über 45% wollen sich nicht von Schwarz-Gelb repräsentieren lassen.

Wir müssen weiter für die Interessen dieser Menschen kämpfen. Wir müssen weitermachen mit unserer Arbeit. Gewiss müssen wir uns Gedanken machen was falsch gelaufen ist in den letzten Jahren. Genau das werden wir auch tun!

 

Was die Sozialdemokratie in Stralsund angeht gibt es einen Lichtblick! Unsere Bundestagskandidatin Sonja Steffen ist in das Parlament eingezogen. Dort wird sie die Interessen der Menschen in ihrem Wahlkreis sicherlich gut vertreten. Ich bin mir sogar sicher, dass sie das besser tun wird als Dr. Angela Merkel. Mit Sonja Steffen haben die Menschen eine Ansprechpartnerin vor Ort, die auch wirklich da sein wird.

Auch für uns Jusos ist das eine gute Nachricht. Mit dem quasi direkten Kontakt in den Bundestag eröffnen sich für uns hier und da mit großer Sicherheit Chancen mitwirken zu können. Für unseren Strukturaufbau ist die neue Situation wohl ebenso förderlich.

Ich freue mich auf eine rege Zusammenarbeit mit Sonja Steffen und bin stolz hier nun ein "MdB" hinter ihren Namen schreiben zu dürfen.

 

Jungsozialdemokratische Grüße

Jan Haugg

(Kreisvorsitzender)


24.09.2009
Jusos für saubere Energie

Auf ihrer Versammlung am Donnerstag Abend haben sich die Mitglieder des Juso-Kreisverbandes Stralsund gegen den Neubau von 27 geplanten Kohlekraftwerken bis 2012 ausgesprochen. Der vom Vorsitzenden Jan Haugg eingebrachte Antrag wurde einstimmig beschlossen und soll auf dem nächsten Kreisparteitag der Stralsunder SPD weiter seinen Weg in höhere Ebenen der Politik gehen.

"Mit den vielen neuen Kohlemeilern könnten wir die selbst auferlegten Klimaschutzziele nie einhalten und der Arbeitsplätze schaffende Ausbau der regenerativen Energiequellen wird stark gehemmt.", erklärt Haugg unter anderem als der die lange Liste von Argumenten durchgeht.

Die Aktionsplanung der Stralsunder Jungsozialisten sieht für die kommenden Wochen neben einem Infostand (22.10) auch die Beteiligung am Klimaaktionstag (24.10) vor. Das vom Klimarat Stralsund organisierte Event findet weltweit in vielen Städten statt und hat das Ziel die Menschen auf den voranschreitenden Klimawandel aufmerksam zu machen.

Mehr Informationen gibt es unter www.350.org


21.03.2009
Jusos Stralsund bei Franz Müntefering in Neubrandenburg

Der Parteivorsitzende Franz Müntefering besuchte am 21. März die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Hier stand er den Parteifreunden und interessierten Bürgern Rede und Antwort. Diskussionsleiter war der amtierende Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering. Er richtete die Fragen der Anwesenden zu Themen wie: Rente, Bildung oder das Verhältnis der SPD zur Linkspartei auf Bundesebene an Franz Müntefering, beantwortete aber auch an ihn selbst gestellte Fragen.

Auch die Jusos Stralsund waren vor Ort und haben die Möglichkeit genutzt Fragen zu stellen. So erklärte der Parteivorsitzende gegenüber den Jusos, dass er in der nächsten Legislaturperiode keinen Ministerposten übernehmen werde. Seine Erfahrung mit der Doppelbelastung als Fraktionsvorsitzenden der Bundestagsfraktion und dem Parteivorsitz, seien auf Dauer eine zu hohe Belastung.

Die Stralsunder Jusos sind erfreut, den Parteivorsitzenden persönlich kennen gelernt zu haben. Wir nehmen die Einladung, zur Abschlussveranstaltung "Das Neue Jahrzehnt" am 19.04.2009 im Willi Brandt Haus in Berlin, dankend an und freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit Franz.


06.03.2009
Steinmeier in Stralsund Jusos mittendrin

Am 6. März fand in der Alten Brauerei eine SPD-Diskussionsveranstaltung aus der Reihe „Das neue Jahrzehnt“ statt. Prominenter Redner in Stralsund war der derzeite Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

Auch die Jusos in Vorpommern haben sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen und waren mit Mitgliedern aus Stralsund, Greifswald und Rostock vor Ort.

Höhepunkt der Veranstaltung war das persönliche Gespräch mit dem designierten Kanzlerkandidaten, indem es unter anderem um die Themen Bahnprivatisierung und Vorratsdatenspeicherung ging.

Anwesend waren auch der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern Erwin Sellering, der wie auch Frank-Walter Steinmeier in seiner Ansprache klar machte, dass es mit ihm keine Studiengebühren geben werde, sowie die Bundestagskandidatin Sonja Steffen, die auch von den Jusos Stralsund im Wahlkampf unterstützt wird.
 


07.02.2009
Demo in Greifswald

Die erste Aktion mit Wirkung nach außen führte die Stralsunder Jusos und zwei weitere Sympathisanten am Samstag, den 7.2.09 nach Greifswald. Dort hatte ein breites Bündnis zur Demonstration gegen einen Nazi-Laden, der Produkte der Modemarke "Thor Steinar" verkauft, welche im Hinblick auf ihre Anspielung auf bestimmte rechtsextreme Symbole aus der Zeit des Dritten Reichs von weiten Kreisen stark kritisiert wird aufgerufen.

"Wir konnten zwar mit einigen Inhalten, die die Antifa propagiert hat, nicht mitgehen (Bsp: Plötzlich gab es einen Redebeitrag, der Anarchie verharmloste und beschönigte), doch unsere Absicht war gegen die Nazis zu demonstrieren und das und nicht mehr haben wir auch getan", so Stralsunder Kreisvorsitzender Jan Haugg im Anschluss an die Demonstration.

Tatsächlich haben die Jusos die Demonstration verfrüht verlassen und sind so glücklicherweise auch einigen kleinen Krawallen, die später erfolgten, aus dem Weg gegangen.

Die Jusos in Greifswald haben die Unterstützung durch den gerade erst frisch "reaktivierten" Kreisverband der Stralsunder Jusos begrüßt. Vertreter beider Gliederungen haben erklärt auch in Zukunft eng zusammen arbeiten zu wollen. 


26.01.2009
Gründung Jusos Stralsund

Seit Sonntag, den 26.1.2009, gibt es in Stralsund wieder einen Kreisverband der JungsozialistInnen in der SPD! Nachdem eine handvoll junger SPD-Mitglieder sich zum Ziel gesetzt hatten auch anderen jungen Menschen in Stralsund die Möglichkeit zu geben politisch mitzuwirken ohne gleich der Partei beizutreten, konnte nach einigen missglückten Anläufen im vergangen Jahr endlich die Gründung erfolgen.

Die Ergebnisse der Versammlung sind unter anderem die Festlegung der Ziele für das Jahr 2009 (Wahlkampf, Erstellung der Homepage, Bildungspolitik) und ein einköpfiger Vorstand (Vorsitzender: Jan Haugg)

Das Protokoll mit den detaillierten Informationen zur Versammlung kann unter der Rubrik "Downloads" oder direkt hier... heruntergeladen werden.
 


26.01.2009
Gründung Jusos Stralsund

Seit Sonntag, den 26.1.2009, gibt es in Stralsund wieder einen Kreisverband der JungsozialistInnen in der SPD! Nachdem eine handvoll junger SPD-Mitglieder sich zum Ziel gesetzt hatten auch anderen jungen Menschen in Stralsund die Möglichkeit zu geben politisch mitzuwirken ohne gleich der Partei beizutreten, konnte nach einigen missglückten Anläufen im vergangen Jahr endlich die Gründung erfolgen.

Die Ergebnisse der Versammlung sind unter anderem die Festlegung der Ziele für das Jahr 2009 (Wahlkampf, Erstellung der Homepage, Bildungspolitik) und ein einköpfiger Vorstand (Vorsitzender: Jan Haugg)

Das Protokoll mit den detaillierten Informationen zur Versammlung kann unter der Rubrik "Downloads" oder direkt hier... heruntergeladen werden.